Blaufotograph und Seechelle,Bali 2007 - Künstlerdorf Ubud

22.Tag, 02.06.2007 Wir fahren nach Ubud ins Bagus Jati

Ketut holte uns heute gegen 10 Uhr im Puri Dajuma ab.Auf unserer Fahrt entlang den Reisfeldern und Bananenplantagen machte Axel noch ein paar Fotos.

Tanah Lot, einer der vielen Meerestempel im Süden Balis

Der Eintritt hier kostet 10.000 IDR pro Person +5000 IDR fürs Parken. Tanah Lot liegt auf einer Felsspitze dicht am Ufer, von den Wellen umspült. Im Meerestempel werden alle Geister und Gottheiten, die mit dem Meer in Verbindung stehen, verehrt. Tanah Lot bedeutet >Das Land inmitten des Meeres<.

Leider wurde das Drumherum des Tempels sehr auf die Touristen ausgelegt, jede Menge Kitschläden, Fressbüdchen und die Kinder mit den Postkartenpaketen. 20.000 IDR sind hierfür jedoch viel zu teuer. Generell gilt 500 IDR für 1 Postkarte. Wir haben uns die 10 schönsten ausgesucht und dafür 5000 IDR bezahlt.
Nach unserem Aufenthalt am Tanah Lot führte uns unser Weg ins Fürstentum von Mengwi zum Pura Taman Ayun. Der große Wassergraben ringsum vermittelt dem Besucher das Gefühl, das Heiligtum befände sich inmitten eines Sees, was zugleich den Namen Taman >Garten mit Teich< erklärt. Vom kulkul-Turm im zweiten Hof geniesst man einen schönen Blick über die gesamte Tempelanlage. Der innere Hof ist gut bei einem Spaziergang entlang der Mauer einsehbar. Am heutigen Tag fand eine Veranstaltung im Pura Taman Ayun mit abendlichem Dinner statt.

Als nächstes fuhren wir nach Ubud ins Bu Oka und aßen Babi Guling (Spanferkel) mit Reis. Sehr lecker und empfehlenswert. Man sitzt an tiefen Tischen - das Bu Oka liegt direkt gegenüber der Musikhalle. Eine Portion kostet 20.000 IDR.

Das Bagus Jati

Gegen 15 Uhr fuhren wir ins Bagus Jati, welches ca. 25 Minuten außerhalb von Ubud liegt (Das zugehörige Dorf - wenn man es auf der Karte suchen möchte - heißt Desa Sebatu. Leider war die Zufahrtsstraße sehr schlecht. Das Bagus Jati liegt wirklich im "Jungle", wie die Einheimischen zu ihren Wäldern sagen. Wir bekamen den Superior Bungalow Nr. 207, welcher in der Nähe des Spa liegt und Blick auf den Fluss hat.

Der Bungalow war ausgestattet mit einem dunklen Holzfussboden, einem großen Bett in der Mitte des Zimmers, einem Schreibtisch mit Telefon und Obstkorb, einem Schrank mit Safe, einer Durchgangstür zum großen Balkon mit Tisch und Stühlen, sowie einer bequemen Sitzecke. Das Zimmer hatte zudem eine Minibar mit Wasserkocher, Tee, Crackern und kalten Getränken. Das Bad hatte eine offene Dusche, eine Eckbadewanne, ein schönes Waschbecken mit Spiegel und jeder Menge Accessoires.

Wir schauten uns als erstes den Pool / Spabereich an, der einen fantastischen Blick auf den Wald bietet. Unterhalb des Pools kann man im Natural Pool baden. Neben dem Spabereich gibt es einen Joga / Meditationsbungalow mit offenem Blick in die Natur, sowie eine Poolbar. Zum Bagus Jati gehört weiterhin 1 Restaurant "Surya" - hier kann man ein schönes Essen geniessen mit Blick über die gesamte Anlage, zudem kann man an einem Kochkurs teilnehmen. Man kann sich aber auch jede Mahlzeit in den Bungalow bringen lassen, egal ob Frühstück,Mittag- oder Abendessen.

Das Bagus Jati bietet für seine Gäste einen Shuttlebusservice nach Ubud an. Der Shuttlebus ist kostenfrei, wenn man den "Fahrplan" benutzt. Der Shuttlebus nach Ubud fährt 2 Mal am Tag, nämlich morgens um 10 und nachmittags um 14 Uhr und zurück um 15 Uhr und um 18 Uhr.

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23.Tag, 03.06.2007 Unser tolles Frühstück und unser Ausflug nach Ubud - Wir stürzen uns ins Getümmel

Das Frühstück wurde uns gegen 8 Uhr in unseren Bungalow gebracht und beinhaltete 1 Fruchtplatte, Tee, verschiedene süße Teilchen, Toast und Rührei - alles war sehr schön angerichtet und hat sehr lecker geschmeckt.

Unseren Tag verbrachten wir heute in Ubud, wir gingen entlang der Monkey Forest-Road, aßen gegen 12 Uhr Mittag im Bumi Bali bis wir schließlich am Affenwald ankamen. Die Monkey-Forest-Road hat unheimlich viele kleine Kitschläden, Bars und Restaurants, sowie Massageläden. Hier etwas sinnvolles zu kaufen, fällt schwer. Die alle Meter aufkommenden "Transport" oder "Taxi" - Rufe nerven ganz schön. Ruhe fanden wir letztendlich im Herzen Ubuds am Lotusteich. Dort spielte heute in einem Gebäude nebenan ein Gamelan - Orchester. Sehr eindrucksvoll!
Das Neka Museum war leider bei unserem Eintreffen in Ubud geschlossen. Gekauft haben wir letztendlich typisch balinesische Musik und aus Kokosnüssen gefertigte Teelichter-Lampen mit Schmetterlingen und Elefanten,reine Handarbeit!

24.Tag, 04.06.2007 Wir fahren in den Süden von Bali, besuchen die Spa-Factory, in die Keramikmanufaktur Jenggala und den Tempel Puru Ulu Watu

Auf unserem Programm steht heute als erstes die Spa-Factory in Kedonganan (bei Jimbaran). Ein kleiner Laden abseits der Straße mit Produktion. Zuerst haben wir uns die Produktionsräume angeschaut und danach im Shop kräftig eingekauft. Hier kann man Peelings, Bodylotions, Masageöle usw. zu einem sehr günstigen Preis kaufen. 500 ml selbstgemixtes Massageöl kosten umgerechnet etwa 8 Euro, eine Geschenkpackung mit Öl, Bodylotion, Duschgel, Shampoo ca. 3 Euro. (Spa-Factory-Bali)

Danach fuhren wir nach Jimbaran ins Jenggala. Jenggala ist eine Keramikmanufaktur. Dort kann man unter anderem das grüne Geschirr kaufen, welches es oft in den Hotels oder Restaurants gibt, bzw. benutzt wird, mit Bananenblatt oder Frangipanimuster. Man kann auch einen Keramikworkshop machen, der dort unter dem Namen "Paint a Pot"läuft.

Als wir danach Richtung Pura Ulu Watu, mitten durch den dicksten Verkehr auf der Schnellstraße vorbei an Denpasar und Kuta fuhren, waren wir heilfroh kein Hotel oder Bungalow im Süden Balis gebucht zu haben. Erst als wir durch Jimbaran in den westlichen Zipfel der Halbinsel Bukit Badung fuhren, wurde es wieder ruhiger.

Der Eintritt zum Pura Ulu Watu kostet pro Person 3000 IDR, Parkgebühr 1000 IDR. Hier müssen nur diejenigen einen Sarong tragen, deren Kleidung die Knie nicht bedecken. Alle anderen tragen eine gelbe Schärpe, welche man dort kostenfrei ausleihen kann. Der Tempel hat einen Bogeneingang in Form von Flügeln. Leider durften wir nicht ins Innere des Tempels, sind somit nur an der Felskante entlang gelaufen und haben einige schöne Fotos von der beeindruckenden Kulisse gemacht. Ansonsten fanden wir den Pura Ulu Watu eher ernüchternd, gestört haben uns eigentlich nur die Affen, die an jeder Ecke sitzen und einem auflauern. Nimmt man sich aber einen Stock, wie ihn die "Guides" auch haben, bleiben die Affen fern. Mich hat einer der Affen von hinten plötzlich an der Schulter angesprungen, war keine so schöne Erfahrung!

Auf dem Rückweg machten wir einen kurzen Stopp an der Padang-Padang Bucht (auch Dreamland-Beach genannt) in der Nähe von Jimbaran. Man geht einige Stufen zur schönen kleinen Bucht hinunter, der Strand ist dort sehr schön, natürlich versuchen auch hier die Frauen wieder ihre Sarongs zu verkaufen.

Nun wollten wir uns zum Abschluss des Tages auch einmal den Kuta-Beach ansehen. Nachdem wir uns wieder durch die total verstopften Straßen gequält hatten, hielten wir vor dem Hard-Rock-Cafe mit Shop, machten ein paar Fotos vom Strand - der einen sehr guten Eindruck machte - und kauften letztendlich ein T-Shirt im Hard-Rock-Cafe-Shop.

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25.Tag, 05.06.2007 Relaxtag am Pool des Bagus Jati

Den Vormittag verbrachten wir im Bagus Jati am Pool. Gegen 14 Uhr fuhren wir mit dem Shuttlebus zum 2. Mal nach Ubud, aßen im Lotus-Garten eine indonesische Mini-Reistafel für 2 Personen (150.000 IDR) und hörten danach noch 1 einhalb Stunden dem Gamelan Orchester gegenüber dem Markt von Ubud beim Spielen zu. Zur Musik tanzte eine Gruppe balinesischer Erwachsener.

26.Tag, 06.06.2007 Besuch im ehemaligen Präsidentenpalast, im Museum Rudana und in der Kaffeeplantage

Unser letzter Tag auf Bali. Eigentlich wollten wir uns heute den ehemaligen Präsidentenpalast in Sebatu anschauen, dort waren aber hohe Gäste zu Besuch und so konnten wir nicht hinein. So war der 1. Stopp heute noch einmal bei der Kopi-Bali-Plantage. Wir kauften noch etwas Kaffee und Kakao.

Ketut, unser Fahrer, brachte uns zu einem sehr alten Tempel, dem Pura Kehen in Bangli. Dieser Tempel war mit einer der schönsten, die wir auf Bali gesehen haben, mit einem alten Baum, der mehrere 100 Jahre alt sein soll auf dem 2. Hof. Der 3. Hof hatte viele schöne Meru mit Dächern aus Fasern von der Sagopalme (Zuckerpalme). Dahinter war ein schöner grüner Palmenwald. Hier war es angenehm ruhig. Gegen 12 Uhr kamen jedoch die ersten Touristenbusse und erstürmten den Tempel.
Bei Wikipedia gibt es noch eine Erklärung zu Meru Meru - Wikipedia

Danach fuhren wir ins Museum Rudana-ein prachtvolles Gebäude, welches sich in die Galerie und das eigentliche Museum unterteilt. In der Galerie kann man auch Bilder erstehen (unterschiedliche Preiskategorien).
Das Museum hat 3 Etagen, in der obersten darf auch fotografiert werden.Hier ist die klassische balinesische Kultur / Malerei angesiedelt. In einem Nebenraum kann man auch ein Bild des Eigentümers Hr. Rudana sehen und 2 Bilder seiner Söhne mit deren Frauen in der traditionellen Hochzeitskleidung. Die Hochzeitsstühle stehen auch in diesem Raum und sind wirklich beeindruckend. Zudem hat das Museum sehr schöne Fenster mit Figuren im Tiffanystil, Marmorfußböden und im Außenbereich einen schönen Garten mit Lotusteich und riesigen Elefanten.

In Ubud waren wir zum 2. Mal im Bu Oka, Babi Guling essen (Spanferkel).

Den Nachmittag verbrachten wir am Pool des Bagus Jati.

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27.Tag, 07.06.2007 Wir verlassen Bali und fliegen nach Singapur - Hier haben wir noch 2 Tage Aufenthalt

über den Link, oder übers Menü gehts weiter nach 2 Tage in Singapur - eine lebendige und quirlige Großstadt!