Blaufotograph und Seechelle, Bali 2007 - Candi Dasa

1.Tag, 12.05.2007 - Unser Flug von Frankfurt nach Singapur

Heute soll es nun losgehen. Wir fliegen nach Bali.

Abflug Frankfurt 12:35 Uhr Richtung Singapur. Nach 12h Flug kommen wir völlig erschöpft in Singapur an. Der Flug war ruhig, es war wieder ziemlich kühl im Flieger, die Verpflegung gut und die Stewardessen sehr nett. Es gab zum Mittag Rinderfilet mit Gemüse und Kartoffelpüree. Zum Frühstück gab es Nudeln mit Gemüse. Als Snacks gab es Apfel, Peanuts, Chips u. Kekse.

Der Flughafen Singapur überraschte uns mit einer sehr angenehmen und ruhigen Stimmung - von Hektik keine Spur. Hier gab es angenehme und schön gestaltete Ruhezonen, u.a. mit einer schönen Orchideenlandschaft, die auf den Orchid Park als Attraktion in Singapur hinweisen soll. Auf der oberen Etage gab es Fußmassagegeräte und auf der unteren Etage konnte man kostenlos im Internet surfen, sowie Sportübertragungen sehen.

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2.Tag, 13.05.2007 Weiterflug nach Denpasar/Bali

Um 09:35 Uhr fliegen wir weiter nach Denpasar/Bali. Wir kommen um 12:00 Uhr auf dem internationalen Flughafen Ngurah Rai an.
Als erstes haben wir am Geldautomaten Indonesische Rupien (IDR) geholt. Da wir im Reisebüro keine Transfers gebucht hatten, schauten wir uns nach einem Taxi um. Leider konnten wir uns beim zu zahlenden Preis mit unseren Vorstellungen nicht so ganz durchsetzen. Angeblich ist der reguläre Preis 300.000 IDR und wir konnten 250.000 IDR aushandeln. Aus dem Indonesien-Forum wissen wir jedoch, das der korrekte Preis für einen Transfer nach Candidasa 200.000 IDR ist.
Bei unseren nächsten Transporten werden wir versuchen ordentliche Preise auszuhandeln und hoffen das uns das gelingen wird.

Ankunft in Candidasa (Ortsteil Senkidu), Candi Beach Cottages.

Wir werden mit einem wunderbar kühlen Handtuch und einem herrlich erfrischenden Wassermelonen-Juice empfangen. Super, da geht es einem gleich gut. Unser Bungalow ist sehr schön mit Blick auf den Pool und Meer gelegen. Es gab leider nur 2 einzelne Betten. Diese wurden (Leider gab es keinen Bungalow mit Kingsize-Bett mehr) auch gleich von einem Angestellten zusammengeschoben und mit einer Polsterung in der Mitte versehen. Für uns war es nun gleichwertig mit einem großen Bett. Weiterhin hatten wir ein großes Moskitonetz, einen Obstkorb sowie jeden Tag 2 Flaschen Mineralwasser auf unserem Zimmer.
Alles war sehr sauber. Unsere Koffer wurden in den Bungalow gebracht und es wurde uns alles genau erklärt und gezeigt (Safe, Bad, Frühstück usw. Außerdem gehört eine Terasse mit Möblierung, ein Kühlschrank, ein Fernseher, ein kleiner Schreibtisch, 2 Sitzgelegenheiten und eine kleine Bank am Fenster zum Ausruhen, zur Ausstattung. Die Matratzen waren nicht durchgelegen und angenehm hart.
Danach haben wir ersteinmal einen kleinen Rundgang durch die Anlage gemacht und schöne Dinge gesehen. Da waren z.B. ein Jackfruchtbaum, der Massagepavillion, Bromelien,Seerosen, Frangipanibäme u.v.m.

An diesem Abend haben wir in der Anlage gegessen. Unser Kellner stellte sich mit dem Namen "Budi" vor und fragte auch sogleich nach unseren Namen. Wir tranken jeder ein Bintang -das lokale indonesische Bier- und Axel aß "Bali Connection" (ein Salat mit Chili, Huhn und Gemüse). Danach gab es noch "Ayam Tutu" (Hähnchen scharf, mit Reis). Katja hat Chicken Curry mit Reis und balinesische / tropische Früchte als Nachtisch.

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3.Tag, 14.05.2007 Ausflug nach Candidasa, Wasserpalast Amlapura, Tirta Ganga (Königliches Bad) und die Reisterassen von Bungaya

Heute morgen starteten wir um 10:00 Uhr unsere Tour Richtung Candidasa. Ursprülich wollten wir zum Ghandian Ashram laufen. Wir merkten jedoch sehr schnell, das der Weg entlang der Hauptstraße nicht passierbar war, bzw. wir andauernd in den Straßengraben ausweichen mußten um PKW's, LKW's und auch Moped's Platz zu machen (Hier sollte man vielleicht erwähnen, das dies die Hauptverbindungsstr. nach Lombok und Denpasar war, um sich eine Vorstellung vom Verkehrsaufkommen und der Abgasbelastung zu bekommen).

Deshalb entschieden wir uns einen privaten Fahrer zu nehmen. So nahmen wir unsere Balikarte aus dem Rucksack und überlegten wie wir das am besten anstellen sollten. Wie es oft so ist, hat uns hier der Zufall weitergeholfen. Beim Karte anschauen hielt neben uns ein Auto an, der Fahrer stieg aus und fragte uns ob er uns wohl weiterhelfen könnte. Zuerst waren wir beide ziemlich unschlüssig. Schnell kamen wir jedoch mit dem Fahrer namens Ketut ins Gespräch und einigten uns darauf ihn für die Tour zu engagieren. Die o.g. Tour (Dauer ca. 5h) kostete 250.000 IDR.

Der Weg führte uns als erstes in den Wasserpalast in der Nähe von Amlapura (Eintritt 10.000 IDR /Person). Es gab viel zu sehen. Die traumhaft schöne Anlage hat einen ruhigen, angenehmen Eindruck bei uns hinterlassen (wir nahmen uns ca 1h Zeit um den Wasserpalast anzuschauen). Es ist auf jeden Fall ein Ort für viele schöne Fotomotive und eine tolle Gelegenheit einmal abseits vom Alltagsstreß ein wenig Ruhe zu finden.

Nun fuhren wir weiter zum königlichen Bad (Tirta Gangga). Der Eintritt ist hier 5.000 IDR. Wer einen Führer haben möchte, muß noch einmal zwischen 10.000 und 20.000 IDR ausgeben. Da die Anlage doch recht übersichtlich ist, nahmen wir uns keinen örtlichen Führer. Für den König als Erholungsstätte erbaut, besteht das königliche Bad Tirta Gangga aus mehreren Wasserbecken, welche mit Statuen und Figuren aus Stein reich geschmückt sind.

Wunderschön sind auch die Reisterassen um Bungaya. Zum Teil war der Reis bereits fast reif, so das die Reisfelder gelb leuchteten. Hier zeigte uns Ketut im übrigen das eigentliche und ursprüngliche Bali, und nicht das touristische. Den Nachmittag verbrachten wir im Candi Beach Cottage am Pool.

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4.Tag, 15.05.2007 Relaxtag am Pool

Heute haben wir einen Relaxtag eingelegt. Wir blieben in der Anlage und entspannten uns am Pool. Am Nachmittag schnorchelten wir ein wenig im Meer vor unserer Anlage. Leider war das kleine Riff, oder vielmehr das was davon übrig war nicht sehr schön und wahrscheinlich auch von Umwelteinflüssen angegriffen.

Am späten Nachmittag aßen wir im Warung "De 5". Der Warung (heißt soviel wie "kleiner Laden / Geschäft". In Deutschland würden wir es wohl "Tante Emma - Laden" nennen) ist gleich an der Hauptstraße in Richtung Candidasa zu finden. Dazu von den Candi Beach Cottages zur Haupstraße laufen und rechts gehen. Nach ca. 2km ist der Warung auf der linken Seite. Es gab Squid -Tintenfisch- mit Pandang Sauce und Katja aß Hühnchen mit Reis.

5.Tag, 16.05.2007 Besuch im Muttertempel von Besakih - Pura Besakih -

Heute fuhren wir als erstes nach Besakih. In Besakih steht der "Muttertempel" - Pura Besakih - genannt. Es ist der wichtigste Tempel auf Bali. Sehr oft finden hier Zeremonien statt, die für die Balinesen, welche zu ca. 95 Prozent Hindu's sind, zum Alltag gehören. Der Tempel Pura Besakih beherbergt die Ahnenschreine aller balinesischen Hindus und außerdem unterhält jedes Fürstentum auf Bali hier einen eigenen Tempel. Der Pura Besakih liegt an den Hängen des heiligen Mount Gunung Anung. Es fand im Tempel auch eine Zeremonie statt. Eine Gruppe war mit Opfergaben zum Pura Besakih unterwegs. Der Eintritt kostet 10.000 IDR pro Person. Leider wurden wir an jeder Ecke gefragt, ob uns die Anlage gezeigt werden soll, bzw. ob wir Postkarten kaufen wollen. Auf Dauer kann einem das schon ganz schön auf die Nerven gehen. Um die Mittagszeit war es sehr heiß hier. Wir empfehlen unbedingt etwas zu trinken mitzunehmen.

Die Aussicht hier oben ist einfach fantastisch und bei klarem Wetter kann man bis zum Meer schauen. Als erstes geht man bis zu einem gespaltenen Eingangstor (die Eingangstore zu den meisten balinesischen Tempeln bestehen aus zwei Säulen mit "ein Stück Mauer dran"). In das allerheiligste, den inneren Tempel selbst, dürfen "nicht Hindu's" nicht hinein. Für die gesamte Anlage mit einer kleinen Zeremonie benötigt man ca 3h.

Thema Bekleidung:

Hier möchten wir die Gelegenheit nutzen um einmal darauf hinzuweisen doch bitte die grundlegenden Bekleidungsvorschriften für die Tempel zu beachten. Wir selbst konnten feststellen, das einem erheblich mehr Respekt seitens der Balinesen entgegengebracht wird, wenn man sich an diese einfachen Regeln hält.

Ganz wichtig: Arme und Knie bedecken. Einen Tempelschal zu tragen gehört als absolutes Minimum dazu. Besser ist es, sich dazu noch einen Sarong zu kaufen. Für uns Touristen ist dieser auch nicht zu teuer, wenn man handelt.
Optimal ist es jedoch für den Mann einen traditionellen Kopfschmuck und für die Frau ein Tuch zu kaufen, um die Arme zu bedecken.

Obwohl in jedem Reiseführer ausdrücklich bei Besuch einer Tempelanlage darauf hingewiesen wird, das man sich nicht Bein- und Armfrei in der Anlage bewegen soll, trafen wir jede Menge Touristen die sich selbst an diese minimale Richtlinie nicht hielten.

Unsere eigene Tempelgarderobe:

Wir kauften uns für jeden einen Sarong mit Tempelschärpe, für Axel einen Kopfschmuck und für Katja ein schönes rosa Tuch um die Arme zu bedecken.
Die Verkäuferin fing bei 700.000 IDR für beide komplette Outfit's an. Ketut, unser Fahrer handelte für uns den Preis bis auf 500.000 IDR herunter. Wir kamen dann zum Schluß auf einen Preis von 450.000 IDR. Sicher ist das auch noch eine ganze Menge Geld, aber da wir ein Tuch, und beide Sarongs in sehr guter Qualität hatten, ist der Preis doch gerechtfertigt. Wir haben darauf geachtet, die Sarong's aus balinesischer Fertigung zu kaufen, um damit einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft zu leisten.

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6.Tag, 17.05.2007 Schnorcheln in Tulamben und Amed

Unser Weg führt uns heute zum schnorcheln nach Tulamben und Amed. Die Bucht in Tulamben war nur mit schwarzen Kieselsteinen bedeckt. Hier gab es jede Menge Tauchstationen. Alle boten Ausrüstung zum schnorcheln und tauchen zum Verleih an. Das Ziel aller Taucher und Schnorchler ist hier das Wrack der USS-Liberty. Es waren viele Taucher unterwegs. Uns blieb nur die Möglichkeit von oben zuzusehen. Ein großer Schwarm Thunfische kreiste am Wrack der USS-Liberty in der Form eines Zylinders. Ein tolles Erlebnis.

Auf dem Weg nach Amed stoppten wir an einer Anlage zur Meersalzgewinnung. Die Bewohner des Dorfes gewinnen das Meersalz hier in einem mehrstufigen Prozeß. Die Erklärung würde aber hier zu weit führen.
Kaum das wir aus Auto ausgestiegen waren wurden wir von einer Schaar Kinder umzingelt. Wir sollten am liebsten von jedem Kind etwas kaufen. Wir entschieden uns fü 1kg reines Meersalz. Ketut meinte, daß Meersalz sei das Beste, was man auf Bali kaufen kann.

Danach aßen wir in Amed im Warung Vienna. Axel aß den bekannten Gado-Gado Salat mit gekochtem Gemüse, Erdnußsoße und Tofu - sehr zu empfehlen!. Katja hatte Sate'spieße vom Huhn und Fisch. Wir genossen hier einen wunderschönen Meerblick.

Das Schnorcheln in der Bucht von Amed ist fast schon ein Muß. Katja sah einen kleinen Stachelrochen - einfach toll! Das Riff ist hier sehr farbenfroh und mit vielen Fischen bevölkert. Wir sahen außer Kaiserfischen noch jede Menge anderer bunter Fische. In der Bucht mit dem schwarzen Sandstrand liegen viele der schönen traditionellen Fischerboote mit den Auslegern auf jeder Seite. Ein sehr schönes Fotomotiv.

7.Tag, 18.05.2007 Fahrt zum Batursee, Tempel Pura Ulun Danu Batur, Kopi Bali

Heute fuhren wir in Richtung Norden. Unser 1. Ziel war der Batursee. Dort war es sehr neblig, es regnete ein wenig. Zuerst besuchten wir den Tempel Pura Ulun Danu Batur. Am Eingang erwarteten uns schon wieder die Mädchen mit den Postkarten und Batiksarongs. Wir legten unsere an und gingen in die Tempelanlage . Leider gab es dort viele Hunde, die auch an Ort und Stelle ihre Hinterlassenschaften liegen ließen. Eine ganze Scharr Taiwanesen sah uns in unserem schönen Outfit und vereinnahmten uns regelrecht als ihr Fotomotiv. Sie sahen es als selbstverständlich, das wir ihr Fotomotiv sein wollten. Wirklich gefragt wurden wir aber nicht wirklich, ob wir als Fotomotiv dienen wollten. Dieser Tempel kostete keinen Eintritt, man gab einfach nach dem Besuch einen Beitrag in eine Box (Donation). Ein süßer Hund wachte vor einem Tor.

Danach fuhren wir zu einer Kaffeeplantage, wo man den typischen Kopi-Bali kaufen konnte. Erst testeten wir Kakao, Kaffee, Ginger und Citronelletee. Man konnte alles dort erwerben. Ein Mann röstete den Kaffee 1 Stunde in einer Art Wok über heißem Feuer. Die fertig gerösteten Bohnen kamen in einen großen Korb. In der Plantage gab es auch einen Früchtestand mit Mangos, Litchis, Snakefruit, Mangosti (Mangosteen) und Maracuja - wir probierten alles. 1 Kilo Früchte kosteten 30.000 IDR. Im Shop gab es dann den Kaffee und Tee zu kaufen, u.a. auch Aromaöle 100% pur für die Aromalampe und für Massagen geeignet. Weiter gab es Gewürze wie Chili und Vanilleschoten. In der Plantage konnte man Kaffee und Kakaopflanzen sehen, Obstbäume verschiedener Art.

Danach fuhren wir zu einem weiteren Tempel, dem Pura Sakenan und dem Tirta Empul in Tempaksiring mit seinen Quellen, in dem sich die Balinesen mit dem heiligen Wasser reinigen. Dort war gerade eine Zeremonie, welche sehr schön war. Auch hier wurden wir wieder unfreiwillig zum Fotomotiv. Der Eintritt kostete 6000 IDR pro Person. Das Wasser im Tirta Empul muss recht kalt gewesen sein, da einige der Balinesen sichtbar froren. Auf dem Weg nach draussen von der Tempelanlage wurden wir durch ein ganzes Dorf mit Ständen geführt - das war nicht so schön.

Es fing plötzlich heftig an zu regnen, so das wir in der Nähe von Gianyar im Warung "Taiwang" Hühnchen aßen - das war das Highlight des Tages. Dort gab es typisch balinesisches Essen in Form von einer Portion Reis, Chilisauce, 1 Mix aus Bohnen, Sprossen und Erdnüssen und einer Portion gegrilltem Hühnchen. Für uns Europäer ist es ungewohnt, das die Balinesen immer mit den Fingern essen und eigentlich nie mit Besteck, außer im Restaurant. Wir haben dort ebenfalls mit den Fingern gegessen. Das Gemüse wurde mit der Tomaten-Chilisauce vermengt um dann mit dem Reis zusammen gegessen zu werden. Das Hühnchen nahm man in beide Hände und tunkte es in die Würzsauce.

Für diesen 1 Tages - Ausflug bezahlten wir 400.000 IDR.

1050 gr. Kopi-Bali kosten 175.000 IDR

10 Stangen echte balinesische Vanille = 100.000 IDR

1 Kilo Obst=30.000 IDR

Essen im Warung für 3 Personen 40.000-50.000 IDR

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8.Tag, 19.05.2007 Relaxtag im Candi Beach Cottage

Heute legten wir noch einmal einen Relaxtag im Candi Beach Cottage ein, vergnügten uns am Pool und genossen die Küche im Candi Beach Cottage.

9.Tag, 20.05.2007 - Heute fahren wir weiter von Candi Dasa nach Pemuteran, im Norden von Bali

über den Link, oder übers Menü gehts weiter nach Nordbali, Pemuteran und das Taman Sari Cottage